Im Advent will ich das Warten wieder einüben.

Ich will versuchen, meine Ungeduld auszuhalten.

Und während die Minuten sich dehnen,

will ich meiner Sehnsucht folgen.

Was wünsche ich mir für mich selbst?

Was erwarte ich von Gottes Kommen?

Vielleicht begegne ich meiner Bedürftigkeit.

Meiner Verletzlichkeit. Meiner Verzagtheit.

Was wenig Raum hat im Alltag, darf jetzt sein.

Und so öffne ich während des Wartens

die Tür zu meinem Inneren.

Um den zu empfangen, der sein Heil zur Erde bringt.

Auch für mich.

Tina Willms (Gemeindebrief-evangelisch.de)