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Die Losung von Heute

Wahrlich, es hat Israel keine andere Hilfe als am HERRN, unserm Gott.

Jeremia 3,23

Jesus ließ das Volk sich lagern auf die Erde und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk.

Matthäus 15,35-36

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Pfarrerin Anita Leonhardt

Wieder nach Hause kommen

Liebe Gemeinde,
es ist mir eine Ehre und große Freude,
dass ich bald Pfarrerin in Mühldorf
sein darf! Es ist für mich persönlich ein
wieder nach Hause kommen!
Aufgewachsen bin ich nämlich in einem
kleinen Ort im Ampfinger Sprengel
und zwar als katholisches Mädchen
in einer ökumenischen Familie. Meine
Mutter ist katholisch und mein Vater
ist evangelisch und meine beiden
Schwestern und ich sind katholisch
getauft. In Obertaufkirchen feierte
ich meine Erstkommunion und in
Schwindegg wurde ich gefirmt. Im
Gymnasium Gars machte ich Abitur u.a.
im Leistungskurs röm.-kath. Religion.
Danach ging ich für ein Jahr als Au-pair
nach Paris (im Rahmen des Praxisjahres
für das Theologiestudium). Als ich in
Deutschland zurückgekommen war,
wurde ich bei einem Gottesdienst in
unserer Erlöserkirche in Mühldorf in

die evangelische Kirche aufgenommen.
Der katholischen Kirche fühle ich
mich weiterhin tief verbunden, aber
in der evangelischen Kirche bin ich
theologisch zu Hause, denn mit
Kopf und Herz bin ich Lutheranerin.
Luthers Errungenschaften wie die
Rechtfertigungslehre und das
„Priestertum aller Gläubigen“
empfinde ich als befreiend. Ökumene
ist und bleibt für mich eine große
Herzensangelegenheit! Ich freue
mich, dass eine meiner Schwestern als
Gemeindereferentin für die katholische
Kirche arbeitet und meine andere
Schwester Kirchenvorsteherin in einer
evangelischen Münchner Gemeinde
ist. Wir genießen als Familie unser
ökumenisches Miteinander und den
damit verbundenen Austausch sehr.
Mein Theologiestudium begann ich
2002 im fränkischen Neuendettelsau,
wo wir – mein späterer Ehemann
Simon Stritar und ich – uns verliebten.

Pfarrerin Anita Leonhardt

Nach dem Grundstudium ging es
über München für ein Studienjahr
nach Brasilien an die evangelische
Hochschule EST in Sao Leopoldo bei
Porto Alegre. Die Begegnungen in
Südamerika haben mein Leben positiv
geprägt und stark bereichert. Ich durfte
in der brasilianischen Gesellschaft
erleben, wie wichtig der Glaube und das
familiäre Band für sie ist und wie sehr
der Mensch dort im Zentrum steht. Ich
durfte dort erfahren, dass die Menschen
Zeit füreinander haben und dass sie
im Heute leben. Ich hatte das Gefühl,
dass sie jeden Tag als ein Geschenk des
Himmels ansehen. Ich bin Gott sehr
dankbar, dass er mich auch dorthin
geführt hat, dass er mich auch in dieser
Ferne Heimat finden hat lassen und mir
schützend zur Seite stand.
Zurück in München machte ich
mein Gemeindepraktikum bei
Pfarrer Gottfried von Segnitz in der
Bischofskirche St. Matthäus und wurde
dort in den Kirchenvorstand gewählt.
Neben dem Studium begleitete ich in
Nachtdiensten in der Bahnhofsmission
Menschen bei Auf- und Umbrüchen.
Im September 2009 begann mein
Vikariat in München. In Sankt Lukas
durfte ich viele wertvolle und schöne
Begegnungen erleben. Ab September
2010 war mein Mann Vikar in der
Lutherkirche in Giesing. Nach meinem
Vikariat in München wurde ich in
Olching zur Pfarrerin ordiniert, wo sich
nach einem Jahr mein Mann und ich
uns die dritte Pfarrstelle teilten.

Unser Sohn Nino kam 2013 auf die Welt
und in unserer Zeit in Waldkraiburg
wurde uns 2017 unsere Tochter Flora
geschenkt. In Waldkraiburg durften
mein Mann und ich uns von der
tiefen Frömmigkeit der Menschen
begeistern lassen und genossen die
wunderbare Ökumene, wofür wir sehr
dankbar sind. Dort hatten wir uns für
fünf Jahre die erste Pfarrstelle geteilt.
Der Pfarrberuf ist für uns beide der
schönste Beruf der Welt und daher
möchten wir beide ihn voll ausüben.
Mein Ehemann ist deshalb seit dem
1.4.21 Pfarrer in Neuötting und
pendelt aus Waldkraiburg zu seiner
Altöttinger Kirchengemeinde und bald
pendelt er von Mühldorf aus dorthin.
Am Sonntag, den 25. Juli 2021 werde
ich nämlich als Pfarrerin in Mühldorf
eingeführt und freue mich schon sehr
auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen!
Bei all dem Unterwegssein in meinem
Leben durfte ich spüren, dass Gott uns
zuspricht: „Und siehe, ich bin mit dir
und will dich behüten, wo du hinziehst,
und will dich wieder herbringen in dies
Land.“ (1. Mose 28, 15) Mögen auch
Sie auf Ihren Wegen im Leben immer
Gottes reichen Segen erfahren!

Herzlich,
Ihre Pfarrerin

FFP2-Maske Pflicht
Für den Besuch unsere Gottesdienste in der Erlöserkirche und in der Immanuelkirche ist das Tragen einer FFP2-Maske vom Kirchenvorstand verplichtend vorgeschrieben.