D. Siemund-Naumann

Dagmar Siemund-Naumann
Informationen zur Person:
Siemund-Naumann, Dagmar; 03.05.1958; Verden/Aller, Juristin und derzeit Studentin der ev. Theologie; verheiratet, 2 Töchter;
Meine Hobbys sind:
- Mein Studium und alles, was damit zu tun hat. Lernen, lesen, Texte schreiben, mit den Kommilitonen und allen an der Theologie interessierten Menschen diskutieren, vor allem auch mit meinem Mann und meinen Kindern in ein Gespräch darüber kommen;
- Musik, vor allem singen und auch Klavier spielen, aber auch hören und sehen, vor allem Oper und Kirchenmusik, Jazz, Klassik
- Kino, vor allem gute und seltene Filme
Das schätze ich an meinem Glauben/ unserer Gemeinde/ meiner Kirche:
an meinem Glauben:
Unser Gott ist für die Menschen da. Mein Anliegen kann ich – wie es in einem Kirchenlied heißt – “auf den Herrn zu werfen”. Ich schaue auf das Kreuz, sehe auf den gequälten Körper und weiß, dass unser Gott wahrhaft Mensch geworden ist. Bei meinem Israel-Besuch in diesem Jahr hat es ein christlicher Pfarrer dort so ausgedrückt: “Wir haben einen Gott, der nicht die Söhne seiner Anhänger für sich in den Tod gehen lässt. Unser Gott gibt seinen eigenen Sohn”. Das ist mein Glaube.
an unserer Gemeinde:
Sie ist Gemeinde für alle. Sie will vielen verschiedenen Menschen eine Möglichkeit geben, hier ihren Glauben aktiv zu leben.
- Es gefällt mir, dass man nicht jeden Sonntag in den Gottesdienst gehen muss. Man kann auch viele andere Möglichkeiten finden in der “Gemeinde” mitzuwirken und dabei “in Christo beisammen zu sein”. Wer gerne singt, kann zum Chor kommen. Wer eher mit anderen diskutieren möchte, kann in einen Gesprächskreis gehen. Wer gerne mal im Gottesdienst mitwirken möchte, kann z.B. beim Osternachtgottesdienst, aber auch bei anderen Gottesdiensten z.B. musikalisch mitwirken. Es kommt dabei nicht darauf an, dass man besonders gelehrt oder weise ist, dass man schon alt und erfahren ist oder sonst besonderes kann. Gemeinde ist: “ein jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so”. Daran merke ich besonders deutlich: Gemeinde, das sind wir alle
an meiner Kirche:
Ich mag an meiner – eigentlich besser “unserer” - Kirche in der Mühlenstraße besonders das Kruzifix. Manchmal, bei Abendgottesdiensten fällt das Licht so auf das Kruzifix, dass man je rechts und links einen Schatten sieht. Das erinnert mich dann an die beiden gekreuzigten Übeltäter und daran, dass Christus dem einen von ihnen verheißen hat: “Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein”.
- Ich schätze auch das schöne Gemeindehaus. Es ist eine Begegnungsstätte
für viele Menschen und viele Aktivitäten.
Ich mag auch den Innenhof, besonders, wenn im Sommer die Rosen so schön blühen. Gerne würde ich hier an warmen Sommerabenden mal eine Abendandacht erleben.
Sollte ich gewählt werden, wird mir Folgendes in den kommenden sechs Jahren wichtig sein/ möchte ich auf Folgendes besonders Acht geben:
Ich verstehe das Amt, in das ich gewählt werden möchte, als einen Dienst in der Gemeinde. Sehr gerne wirke ich bei Gottesdiensten mit. Ich möchte aber auch mit Menschen ins Gespräch kommen. Besonders wichtig ist mir schon lange die Musik in der Kirche, der Chor, aber auch andere Formen von Musik. Das wird mir sicher auch in den folgenden Jahren wichtig sein.
Letztlich möchte ich aber auch Möglichkeiten erkunden, mit Menschen in ein Gespräch zu kommen, die nicht oder nicht sehr häufig den Weg in unsere Gemeinde finden. Es gibt ja neben der so genannten “Sonntagsgemeinde” auch noch viele andere evangelische Christen hier in Mühldorf. Die kommen sonntags vielleicht nicht, weil sie einmal in der Woche ausschlafen möchten oder weil sie einmal in Ruhe mit der Familie frühstücken möchten oder weil sie unter der Woche in anderen Städten arbeiten und hier in Mühldorf gar keine Kontakte haben oder…. oder ….. oder…. Vielleicht leben aber auch umgekehrt unter der Woche evangelische Christen hier in Mühldorf, die auf Montage oder Dienstreise oder zum Seminar oder aus anderen Gründen nur vorübergehend hier sind und deshalb keinen Kontakt mit der evangelischen Gemeinde haben. Wäre es möglich auch mit solchen Menschen in Kontakt zu kommen? Ich denke, Aufgaben gibt es genug.
